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Beitrag von Melanie Fuchs In Tansania mangelt es an medizinischem Fachpersonal, Medikamenten und den finanziellen Mitteln, um dies zu ändern.
„Ich arbeite nicht für Geld oder Luxus, sondern für mein Herz. Deshalb habe ich damals die Stelle in der Stadt abgelehnt und auf dem Land eine Krankenstation aufgebaut.“ Doktor Cecilia Assey sitzt in ihrem kleinen, spärlich eingerichteten Büro auf einem Holzhocker und lächelt. Sie hat schon viel erlebt in ihrer Neema RC Dispensary, einer kleinen privaten Krankenstation in Mwanga im Nordosten Tansanias. Seit 2002 kommen Menschen dorthin, um sich behandeln zu lassen. Und das, obwohl das Gebäude erst seit zwei Jahren fertig ist. „Ich habe damals zuerst das Grundstück gekauft“, erklärt die Ärztin. „Danach hat es zwei Jahre gedauert, bis ich genug Geld hatte, um zu bauen.“ Doch zunächst reichten die Finanzen nur für die Fertigstellung der Veranda. „Also habe ich die Patienten ein Jahr lang dort behandelt. Das war hart, wir hatten oft weder Wasser noch Strom, aber jetzt ist zum Glück alles fertig.“ Mit der linken Hand drückt Cecilia Assey das goldene Kreuz, das an einer Kette um ihren Hals hängt.
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