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... aus puls.b 4/09 »Gesundheit & Ökonomie« ... 

Der Kunde kauft – oder eben nicht

Finanzierung der ambulanten Pflege
Maike Holst

Die ambulante Pflege nach SGB XI wird i. d. R. anhand von Leistungskomplexen vergütet, in denen aus pflegerischer Sicht zusammenhängende Tätigkeiten in einem Modul zusammengefasst werden.
Obwohl eine bundeseinheitliche Empfehlung für einen Modulkatalog existiert, unterscheiden sich die Inhalte und Bewertungen einzelner Module zwischen und auch innerhalb der Länder z. T. erheblich. Das führt zu einem hohen Maß an Intransparenz und macht einen Preis-Leistungsvergleich zwischen Diensten unmöglich.

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... aus puls.b 2/08 »Forschung für Gesundheit« ... 

World of Medicine - Vivantes

Umsatzentwicklung und neuer Videostandard für Endoskopie – Der Berliner Medizintechnik­her­steller WORLD OF MEDICINE konnte im 1. Quartal 2008 seine Umsätze um ganze 36,1 % auf 10.791 T Euro steigern. »Der Umsatz lag da­mit sogar über dem traditionell starken vierten Quar­tal des Vorjahres«, so Peter P. Wiest, CEO des börsennotierten Unter­nehmens.

»Insbeson­dere die Medical-HD-Kamera für minimal invasive Eingriffe hat sich in Europa hervorragend entwickelt.«
»Medical-HD« ist ein neuer hochauflösender Videostandard für die Endoskopie. Er wurde vom Berliner Klinikkonzern Vivantes und dem WOM als dritter internationaler HD-Standard definiert. »Medical-HD« hat ein Bildformat von 5:4 und berücksichtigt, dass Endoskope runde Bilder aus dem Körper übertragen. Der neue Standard zeigt dadurch ca. 20 Prozentpunkte mehr an Daten des Endoskopiebildes aus dem Körperinneren als die bestehenden HD-Breitbildstandards (»Full-HD« und »Ready-HD«).

 

... aus puls.b 1/08  »Menschen im System Gesundheit« ... 

Zu wenig von allem

Beitrag von Melanie Fuchs

In Tansania mangelt es an medizinischem Fachpersonal, Medikamenten und den finanziellen Mitteln, um dies zu ändern.

„Ich arbeite nicht für Geld oder Luxus, sondern für mein Herz. Deshalb habe ich damals die Stelle in der Stadt abgelehnt und auf dem Land eine Krankenstation aufgebaut.“ Doktor Cecilia Assey sitzt in ihrem kleinen, spärlich eingerichteten Büro auf einem Holzhocker und lächelt. Sie hat schon viel erlebt in ihrer Neema RC Dispensary, einer kleinen privaten Krankenstation in Mwanga im Nordosten Tansanias. Seit 2002 kommen Menschen dorthin, um sich behandeln zu lassen. Und das, obwohl das Gebäude erst seit zwei Jahren fertig ist. „Ich habe damals zuerst das Grundstück gekauft“, erklärt die Ärztin. „Danach hat es zwei Jahre gedauert, bis ich genug Geld hatte, um zu bauen.“ Doch zunächst reichten die Finanzen nur für die Fertigstellung der Veranda. „Also habe ich die Patienten ein Jahr lang dort behandelt. Das war hart, wir hatten oft weder Wasser noch Strom, aber jetzt ist zum Glück alles fertig.“ Mit der linken Hand drückt Cecilia Assey das goldene Kreuz, das an einer Kette um ihren Hals hängt.


 

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