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Beitrag von Heike Baldauf Ärztliche Versorgung in Berlin und Brandenburg - Das Missverhältnis zwischen Arbeitsaufwand und Entlohnung lässt Ärzte in lukrative Gebiete abwandern. Es verschärft das demografische Problem. Es hinterlässt Spuren in Großstädten wie Berlin genauso wie auf dem flachen Land.
Die Hoffnung stirbt zuletzt Dr. Helmut Buhler, 68, ist am Boden. Ein Anruf aus Berlin hat ihn niedergestreckt. Am anderen Ende der Leitung war ein Arzt, einer wie er, nur viel jünger. Innerhalb von zwei Minuten wusste er, dass seine über 1000 Patienten und die beiden zuverlässigen Schwestern wieder keine gesicherte Perspektive haben werden. Keiner wird da sein, der seine Praxis in Niemegk übernimmt. Der ihm seit Monaten avisierte Nachfolger bleibt in der Hauptstadt. Alter und Krankheit machen es Buhler aber schwer, weiterhin als Landarzt zu arbeiten. „Doch die Hoffnung“, sagt er, „stirbt zuletzt.“ |
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