Keine Beiträge vorhanden

... aus puls.b 4/09 »Gesundheit & Ökonomie« ... 

Ein modernes Fairnesskonzept

Lizenzverträge für mehr Zugang

Equitable License (EL) ist ein Konzept für neu gestaltete Lizenzverträge, die zwischen Universitäten und Unternehmen abgeschlossen werden. Heute wird Unternehmen durch Patentierungen eine Monopolstellung bei der Produktion vom Medikamente gewährt und sie können so die Preise diktieren. Durch diese künstlich hohen Preise können sich viele Menschen Medikamente oft nicht leisten, die sie eigentlich benötigen. Dr. Peter Tinnemann, der Koordinator des Projektbereichs Internationale Gesundheitswissenschaften am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité und seine Mitarbeiter Dr. Shala Yekta und Tobias Luppe forschen an Möglichkeiten zur Umsetzung von EL, damit neue patentierte Medikamente auch in Entwicklungsländern bezahlbar sind. Im April 2009 veranstalteten sie eine Tagung, auf der verschiedenste Institutionen das neue Konzept diskutierten. Wir trafen Peter Tinnemann nach der Konferenz.

weiter …
 

... aus puls.b 2/08 »Forschung für Gesundheit« ... 

Christian Piepenbrock: Warum man für Berlin entscheidet?

Forschung als Standortvorteil - Kürzlich hörte ich in den USA die Ein­schät­zung, dass ganz neue Biotech-Firmen zur Zeit besser in Europa zu gründen seien: »Es gibt gute Universitäten, hochqualifizierte Leute und den politischen Willen durch starke Förderinstru­men­te Firmenstarts hinzubekommen“, aber auch: »Wenn es dann an die teuren späten Entwick­lungsphasen und die Kommerzialisierung geht, kommen na­türlich nur die USA in Frage.“

weiter …
 

... aus puls.b 1/08  »Menschen im System Gesundheit« ... 

Stadt und Land Unter

Beitrag von Heike Baldauf

Ärztliche Versorgung in Berlin und Brandenburg -  Das Missverhältnis zwischen Arbeitsaufwand und Entlohnung lässt Ärzte in lukrative Gebiete abwandern. Es verschärft das demografische Problem. Es hinterlässt Spuren in Großstädten wie Berlin genauso wie auf dem flachen Land.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Dr. Helmut Buhler, 68, ist am Boden. Ein Anruf aus Berlin hat ihn niedergestreckt. Am anderen Ende der Leitung war ein Arzt, einer wie er, nur viel jünger. Innerhalb von zwei Minuten wusste er, dass seine über 1000 Patienten und die beiden zuverlässigen Schwestern wieder keine gesicherte Perspektive haben werden. Keiner wird da sein, der seine Praxis in Niemegk übernimmt. Der ihm seit Monaten avisierte Nachfolger bleibt in der Hauptstadt. Alter und Krankheit machen es Buhler aber schwer, weiterhin als Landarzt zu arbeiten. „Doch die Hoffnung“, sagt er, „stirbt zuletzt.“

weiter …
 
©2008 puls.bsuchenimpressumloginregistrierennewsletter